Tag: Soziophobie


Ich will frühstücken!

August 17th, 2010 — 7:46pm

Lieblingsszene aus Falling Down.

Lieber Michael Douglas, wir lieben deine Filme. Werde wieder gesund, halte durch!

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Freut euch!

September 17th, 2009 — 10:21am

Denn bald ist Berliner Liste – vom 23. bis 27. September im Palais am Tiergarten. Bereits meine fünfte oder sechste – hope, to see you there. Es lohnt sich wirklich – über 60 internationale Künstler und Galerien stellen aus und sich vor. Hier einige, wie ich finde, sehr interessante Beispiele:

Die Galerie für zeitgenössische Kunst, Anaid Art Gallery aus Bukarest, Rumänien, hat ihre Tore in 2004 geöffnet. Mit einem bestimmten Ausstellungsprogramm und mit einer strikten Einhaltung der Wert – Kriterien, nimmt sich die Galerie vor die rumänische zeitgenössische Kunst, im Kontext der Integration im europäischen Raum, zu stimulieren und befördern. Anaid Art Gallery hat viele Ausstellungen organisiert, in Zusammenarbeit mit unterschiedlicher Kulturzentren und Museen. Anaid Art Gallery war die erste Galerie aus Rumänien, die an der 10’ten Edition der Messe für Moderne und Zeitgenössische Kunst, MiArt X 2005, in Milano, Italien, teilgenommen hat. In 2006 und 2007 war am Art.Fair, Messe für aktuelle Kunst, Köln, und in 2008 am Berliner Liste, Berlin, Deutschland. Anaid Art Gallery vorstellen zum Berliner Liste 2009 folgende Künstler: Suzana Dan, Alexandru Rădvan, Tara (von Neudorf)

Anaid Art Gallery. Künstler: Suzana Dan, Alexandru Rădvan, Tara (von Neudorf).

Künstlerin: TARA (von Neudorf) * Anaid Art Gallery

Außerdem:

At the Berliner Liste, PHOTON GALLERY presents works with the common thematical frame, presented under the title Thanatos. Four photo-artists and the video group deal with the various aspects of the phenomenon of death, deathwish or dark sexual desires. BOJAN SALAJ has upgraded the documentary TV-shots of the Bosnian war into metaphorical dyptichons, GORAN BERTOK reveals affecting images of self-destructions and sado-masochism, TOMO BREJC composes some natura morte and GYULA FODOR presents a story of corporeal lust turning into canibalistic orgy. On the small screen KOLEKTIVA shows a kind of bizzare video, denmonstrating how an art institution is swallowed by a giant vagina…

Künstler: GORAN BERTOK * Photon gallery

Photon gallery.

Künstler: TOMO BREJC * Photon gallery

Und dann gibt es da noch das Art Forum Berlin – die etwas größere Kunstmesse ab dem 24. September in Berlin. Ich werde von beiden berichten… stay tuned!

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Fröhlichkeit!…

Juli 23rd, 2009 — 11:41am

… oder ach nee, doch nicht.

In den vergangenen Tagen und Wochen ist es mir oft passiert. Irgendein Hinweis, ein Anruf, ein Sätzchen vermeintlicher Freunde, die mich im ersten Moment haben hüpfen lassen [im Herzen, versteht sich, denn wir sind ja nicht im Kindergarten] und dann nichts. Einfach nichts. Eine große Leere stellt sich ein.

Ein Beispiel: Ein Mensch, mit dem ich schon sehr lange nicht mehr gesprochen habe, ruft an und fragt, ob ich etwas Zeit habe. Möglichst sofort. Leute, was habe ich mich gefreut [Betonung auf "habe"]! Denn ich mag diesen Menschen wirklich sehr gern und in mir stellte sich schon im Moment des Anrufs die Erwartung ein, dass wir in Zukunft vielleicht öfter miteinander telefonieren würden.
Fröhlich aufgeregt treffe ich diesen Menschen also und er stellt mir eine völlig unwichtige, vom Grund des Titicaca-Sees gefischte [ok, aus aktuellem Anlass durchaus angebrachte, aber für mich relevanzlose und daher eine totale] Luftblasenfrage. Ich weiß nicht, wie mir geschieht. Das soll es also gewesen sein. Aus der fröhlichen jungen Frau wird so blitzschlagartig ein in sich zusammenfallendes kleines Mädchen, das traurig ihre kaputte Holz-Tigerente mit viel zu großen Gummistiefeln alleine im Regen über den grauen verdreckten Spielplatz hinter sich her zieht. Die Haare hängen regen- und tränenüberströmt im Gesicht…

Zweites Beispiel: Leckere Dinge fürs Frühstück beim Bäcker einkaufen kann frustrierender sein, als man zunächst glaubt. Ganz besonders, wenn wirklich nichts von dem da ist, was man gerne zum Frühstück isst und einkaufen möchte. Gut gelaunt stapfe ich an einem sonnigen Sonntagmorgen zum Bäcker, kaufe auf dem Weg dorthin eine dicke Sonntagszeitung und freue mich auf meine Vollkorn- und Roggenbrötchen mit Käsespezialitäten aus Bayern und aus dem Harz [bin ja eher der herzhafte Typ]. “Bitteschön?” ja dankeschön ich möchte gerne dies und das und hauptsache kein Weizenmehl und überhaupt viele Körner. “Ham wa nich, is aus.”

Schockstarre. Mein Körper versteift sich. Der Mund formt sich zu einem erstaunten, sprachlosen liegenden O. Ich beuge mich automatisch halb über die Theke und merke wie ich nur “Ä ä ää hm dann ä” stammeln kann.

“Hier wir ham noch Schusterjungen, da is etwas Roggen drin und dann hier die Sonnenblumenkern. Dat is aba alles mit Weizen.”

Die Theken beim Bäcker sind extra so hoch, damit man vor Wut nicht an den Hals der Bäckereifachverkäuferin springen oder das Körbchen mit den verdammten Schrippen durch die Gegend schleudern kann. Das Argument es seien “Verkaufstheken” mit viel Glas zur Präsentation der Backwaren ist nur eine faule [aber gut durchdachte] Ausrede um Gewalt und spontane Ausbrüche der Kunden nicht zu provozieren.

“Warten se ma, kann sein wir ham Ihre Schrippen im Ofen. Sie kriegen gleich frische. Bin gleich wieda da. Moment.” Meine Augen hören sofort auf zu rollen und auch die Atmung wird ruhiger. Was habe ich da gehört? Ach, das ist ja eine Überraschung. Im Ofen, wunderbar. Ein seliges Lächeln huscht über mein Gesicht und ich entspanne mich.

“Nee, Vollkorn ham wa erst so in ner halbe Stunde wieder. Tut mir leid. Was darfs sein?” Nichts, Leere. Blitzschlagartig wird aus der jungen Frau beim Bäcker ein in sich zusammenfallendes kleines Mädchen, das traurig ihre kaputte Holz-Tigerente mit viel zu großen Gummistiefeln alleine im Regen über den grauen verdreckten Spielplatz hinter sich her zieht. Die Haare hängen regen- und tränenüberströmt im Gesicht… keine Körnerbrötchen. Ich kaufe ein Brot, dünn geschnitten, stapfe wieder nach Hause und tatsächlich ist mir kurz zum Heulen zumute. Einzige Rettung ist, dass mich zu Hause angekommen ein liebes Gesicht anlacht und sagt “Da bist du ja wieder! Ist schon alles fertig”. Und Kaffee gibt´s auch.

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Vote, don´t vote, wähle, lass es bleiben. Ach, scher dich doch sonst wohin! Nur nicht raus.

Juli 22nd, 2009 — 3:44pm

Aus gegebenem Anlass hier mal ein kleines Rätsel für euch: Welches ist das “Original”? Achtung!: Es wird immer schlechter, wenn man oben anfängt zu gucken *g*.


(vía Spreeblick)

Ich bleibe sowieso immer zu Hause. Viel zu viele schlimme Dinge da draußen…

Aktualisierung am 28. Juli – Fortsetzung gibt´s frisch im Netz:

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Falsche Freunde…

Juni 24th, 2009 — 5:02pm

… gibt es… mehr als man zunächst glaubt und die Erkenntnis tut oft richtig weh.

Deshalb habe ich mir fest vorgenommen in Zukunft etwas vorsichtiger zu sein und mich nicht so sehr auf mein Gefühl zu verlassen.

Jetzt – wo ich darüber nachdenke – stimmt das gar nicht! Pah, alles Quatsch.

Ich werde in Zukunft etwas vorsichtiger sein und mich gerade auf mein Gefühl verlassen! Besser mal ganz genau auf das leise schüchterne Stimmchen tief im Inneren hören und danach handeln. Das hat mich bisher schließlich noch nie getäuscht. Unterstützend lese ich:

http://www.englisch-hilfen.de/words/false_friends.htm und
http://www.englisch-hilfen.de/en/words/false_friends.htm

;-)

2 comments » | A, S

Es ist Montag und…

Mai 11th, 2009 — 2:57pm

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Sonntags Karaoke im Mauerpark

April 22nd, 2009 — 4:08pm

Total bescheuert, aber es macht richtig Spaß. Sonne, Bierchen oder Bionade,… (vorallem, wenn man nicht in Hörweite sitzt *g*).

Comment » | S, Videos, Wetter

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